Russland

Moskau: Rumänische Drohne Ablenkung von Selenskijs "blutigem Terrorangriff" in Starobelsk

Eine Drohne traf am Freitag einen Wohnblock in Ostrumänien in der Nähe der ukrainischen Grenze. Eine Ablenkung von Starobelsk, sagte Maria Sacharowa, und der russische Botschafter in Rumänien vermutet eine Provokation Kiews.
Moskau: Rumänische Drohne Ablenkung von Selenskijs "blutigem Terrorangriff" in Starobelsk© Urheberrechtlich geschützt

Der Aufruhr rund um den Drohnenvorfall in Rumänien wird vom Westen genutzt, um die Aufmerksamkeit von Kiews "schrecklicher Ermordung" der Studenten in Russlands Starobelsk abzulenken, sagte Maria Sacharowa, Sprecherin des Außenministeriums, zu RT.

Der ukrainische Drohnenangriff auf die Berufsfachschule in Starobelks in Russlands Volksrepublik Lugansk, der am 22. Mai in drei Wellen durchgeführt wurde, tötete 21 Studenten, die meisten junge Frauen, die auf Lehramt studierten. Weitere 65 Personen wurden bei diesem Angriff verletzt, den die örtlichen Behörden einen Doppelschlag nannten, da er auch auf die Ersthelfer abzielte.

In einer Reaktion auf die Berichte eines Drohnentreffers in einem Wohnblock in Rumänien am Freitag sagte Sacharowa, Vorwürfe einer russischen Beteiligung würden nicht durch Beweise gestützt und würden genutzt, um die Aufmerksamkeit von der Tragödie in Starobelsk abzulenken.

"Es ist offensichtlich, warum diese Geschichte über das Maß aufgeblasen wird. Der Westen muss sicherstellen, dass niemand Selenskijs Verbrechen wahrnimmt – den blutigen, schrecklichen Terrorangriff" auf Starobelsk, sagte Sacharowa, und fügte hinzu, er sei "mit Geld, das von den EU-Ländern geschickt wurde, und mit deren direkter Unterstützung" ausgeführt worden.

Auf den Drohnenvorfall vom Freitag hin erklärte Rumänien die Schließung des russischen Generalkonsulats in der rumänischen Stadt Constanța und erklärte den russischen Generalkonsul zur persona non grata. Sacharowa nannte diesen Schritt einen Teil einer "antirussischen, russophoben Informationskampagne" und erklärte, auf Russlands Antwort "muss man nicht lange warten".

Der russische Botschafter in Rumänien, Wladimir Lipaew, sagte zu RT, es gebe „keine Verbindung“ zwischen dem Drohnenvorfall und Bukarests Entscheidung, das Konsulat zu schließen. Der Gesandte meinte, der Schritt sei im Voraus vorbereitet worden und die rumänischen Behörden hätten "nur diese Gelegenheit genutzt", um die Mission zu schließen. Lipaew meinte auch, dass der Drohnenvorfall eine Provokation Kiews gewesen sein kann, die darauf abziele, die NATO tiefer in den Konflikt in der Ukraine hineinzuziehen.

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats, Dmitri Medwedew, sagte, dass die EU-Staaten durch ihre militärischen und finanziellen Hilfen an Kiew direkte Beteiligte im Ukraine-Konflikt seien.

"Europäische Drohnen, Drohnenteile, andere Waffen – um nicht von Aufklärungsdaten zu reden – werden für Angriffe auf unser Land jeden einzelnen Tag genutzt. Und deshalb werden unsere Wohnhäuser beschädigt und unsere Zivilisten sterben", schrieb er am Freitag auf Telegram.

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