Eklat in Corona-Enquete: CDU-Abgeordneter attackiert Stephan Kohn mit Hinweis auf Kindheitstrauma
Der Politologe Stephan Kohn war 2020 als Referatsleiter im Innenministerium aufgrund eines kritischen Brandbriefs entlassen worden. Vor der Enquete-Kommission des Bundestags zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie betonte er, dass diese Maßnahmen oft größeren Schaden anrichten könnten als der Erreger selbst.
Bei der Befragung sorgte der CDU-Abgeordnete Axel Müller für einen Eklat. Er versuchte, Kohns Kritik durch einen gezielten Hinweis auf ein schweres Kindheitstrauma psychologisch zu diskreditieren. Müller spielte darauf an, dass Kohn eines der Opfer im Missbrauchsskandal der evangelischen Kirche in Ahrensburg war. Er, seine Freundin und drei seiner Brüder waren von seinem Stiefvater, einem evangelischen Pfarrer, sexuell missbraucht worden. Damit suggerierte Müller, Kohns Haltung sei lediglich eine Reaktion auf seine private Vergangenheit.
Kohn wies diesen Angriff als "durchschaubaren Versuch" zurück. Er betonte, dass ihn persönliche Schicksalsschläge resilienter gemacht hätten, eine fundierte Meinung auch gegen Widerstände zu vertreten, statt sich "stromlinienförmig" anzupassen.
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