Russland

Peskow schließt Putins Besuch bei G20-Gipfel in Miami nicht aus

Ein Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin beim G20-Gipfel in den USA stehe nicht fest, ist aber nicht ausgeschlossen, sagt sein Pressesprecher Dmitri Peskow. Zuletzt hatte Putin am G20-Gipfel im Jahr 2019 in Japan teilgenommen.
Peskow schließt Putins Besuch bei G20-Gipfel in Miami nicht ausQuelle: Gettyimages.ru © NurPhoto

Russlands Präsident Wladimir Putin könnte den G20-Gipfel in Miami besuchen, allerdings steht eine Entscheidung diesbezüglich noch nicht fest, sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. In einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin am 24. April führte Peskow dazu aus:

"Putin könnte nach Miami als Vertreter eines G20-Staats kommen. Er könnte auch nicht kommen, es könnte auch ein anderer russischer Vertreter kommen. Doch in jedem Fall wird die Russische Föderation beim Gipfel würdig vertreten sein."

Peskow betonte weiter, dass Russland der Arbeit im Rahmen des G20-Gipfels weiterhin eine große Bedeutung zumesse:

"Im Hinblick auf alle Krisen, die gegenwärtig zunehmen und entstehen, wird es zum Zeitpunkt der Durchführung des Gipfels viel zu besprechen geben."

Zuvor hatte die Zeitung Washington Post berichtet, dass die USA planen würden, Putin zum G20-Gipfel einzuladen, der im Dezember am Golfkurort Doral des US-Präsidenten Donald Trump in Miami stattfinden soll. Zuvor hatte Alexander Pankin, Russlands stellvertretender Außenminister, erklärt, dass Russland zum G20-Gipfel auf höchster Ebene eingeladen wurde.

Im März hatte Peskow gesagt, dass von einem Besuch Putins in den USA "keine Rede" sei. Zuletzt hatte Russlands Präsident am G20-Gipfel im Jahr 2019 teilgenommen, als dieser in Japan stattfand. Beim letztjährigen G20-Gipfel in Südafrika war er nicht anwesend.

Die G20 war als informelles Forum der führenden Wirtschaften der Welt im Jahr 1999 gegründet worden. Der Vereinigung gehören Australien, Argentinien, Brasilien, China, Deutschland, Großbritannien, Indien, Indonesien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, die USA sowie die Afrikanische und die Europäische Union an.

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